Lausbuben II – Bad Boys 2:3 (23:25; 25:12; 25:21; 15:21; 08:15)

3. Spieltag „Bad Boys gegen die Lausbuben II“

Motto des Abends: Schiedsrichterlehrgang mit Schwerpunkt: „Wie kann ein Schiedsrichter das Volleyballspiel leiten und lenken.“

Mit guten Vorsätzen betraten wir die TSV Arena, bekannt durch unsere Turniere, war  es fast wie ein Heimspiel. Aber da war schon die Androhung vom Trainer des TSV, dass er den Schiedsrichter gibt… Man hat ja schon viel gehört …aber man muss das schon einmal erlebt haben, wenn so richtig, also so richtig nach allen Regeln gepfiffen wird …Das ergibt ein völlig anderes Spiel. Das, was wir in der Vergangenheit betrieben haben, war kein Volleyball – nein, das war höchstens Völkerball. Aber na gut, auch wir wollen noch dazu lernen und wir haben dazu gelernt: Es gibt gelbe Karten und rote Karten, es ist nicht immer alles weiß oder schwarz. Wann diese immer gerechtfertigt ist und wann nicht, ist uns allerdings entgangen. Nach diversen Unterbrechungen, Entschuldigung, ich meinte Erklärungen, welche Fehler wir oder auch seine eigene Mannschaft begangen haben, schleppten wir uns durch den ersten Satz. In diesem waren wir zu Beginn, ja doch, ich würde sagen, schon fast spielerisch tot, da wir bereits mit 7 Punkten zurück lagen, das Spiel in letzter Sekunde aber doch noch für uns entscheiden konnten. (25 :23)

An dieser Stelle möchte ich unseren zwei Zuspielen ein großes Lob aussprechen! Habt ihr echt super gelöst, in diesem ersten schweren Satz. Besonders Pommi, der ja eigentlich kein wirklicher Zuspieler ist, aber als „Mädchen für alle Fälle“ musst du halt all die dreckigen Jobs machen, die sonst keiner macht. Nach endlosen Diskussionen und weiteren Erklärungen, bei denen man trotz 30 Grad Hallentemperatur kalte Muskeln bekam, zerrte ich mir natürlich im zweiten Satz den Oberschenkelmuskel.

Aber was soll’s: „Nur die die Harten kommen in den Garten!“  Nachdem wir nun völlig den Faden verloren hatten, gaben wir diesen zweiten Satz, ziemlich entnervt von den vielen Belehrungen und Erklärungen, ab. (12:25)

Der dritte Satz begann so wie der zweite endete…bis… ja, ich weis auch nicht, aber irgendwann im zweiten Teil des dritten Satzes, wurden wir wieder munter. Ob das an den vielen Karten lag oder das wir alle etwas aggressiver wurden, vermag ich nicht einzuschätzen. Da ging ein Ruck durch die Mannschaft und auch wenn wir diesen Satz am Ende noch verloren (22:25), habe ich nie gedacht, dass wir das Spiel hätten verlieren können.

Im vierten Satz hat unser Kapitän die richtige Entscheidung getroffen und uns wieder das Läufersystem spielen lassen und siehe da, krabumm, endlich haben wir gezeigt was in uns steckt. Wir sind die „Bad Boys“!! Und mit einer klaren Ansage schickten wir die Lausbuben II zurück zu ihrem Trainer. (25:15)

Unser heißgeliebter fünfter Satz: Es gab erst ein Fünf-Satz-Spiel, dass wir verloren haben, aber darüber reden wir nicht mehr. Mit der Gewissheit dass nervenstärkere Team zu seien, spielten wir unser Spiel. Besonderst hervorzuheben ist an dieser Stelle unser King Martin, der uns mit seinen starken Aufschlägen den endgültigen Sieg brachte. (15:8)

 Fazit des Spieles: Für manche ist es ein Hobby, für andere ist es das Wichtigste im Leben.

Aber  nach dem Spiel und bei einem kühlen Blonden, muss man neidlos anerkennen, dass der Trainer der Lausbuben I und II neben dem Platz ein sportlich fairer Typ ist, von dem man auch noch was lernen kann…wenn man zuhört.  

 Ersatzweise geschrieben, da ja unser Bambi unbedingt in den Urlaub musste, von

euerm Fury                                  

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Ein Kommentar zu Lausbuben II – Bad Boys 2:3 (23:25; 25:12; 25:21; 15:21; 08:15)

  1. Martin sagt:

    Ja bei dem Spielbericht kommen unterschiedliche Gefühle hoch! Danke für die netten Schlussworte, aber nicht vergessen, es ist am Ende immer eine Mannschaftsleistung. Und ohne die Mitglieder unserer Kampftruppe hätte ich zum Schluss auch die Lust verloren. Tolle Teamleistung, hossa!

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