Spielberichte

1.Spieltag

Bad Boys – TSV Wahren 3:2 (23:25; 25:19; 25:17; 19:25; 15:11)

Erster Spieltag in der neuen Staffel – erster Sieg! Aber von vorn. Nach dem perfekten Aufstieg und der gewonnenen Meisterschaft, empfang man am ersten Spieltag der neuen Saison den bereits aus der Vorsaison gut bekannten Gegner aus Wahren. Die Freude über den Saisonstart sowie die Tatsache, mit 10 Anwesenden Spielern in ein Punktspiel gehen zu können, sorgten im Vorfeld für ein gutes Gefühl!

Dann ging es endlich los! Etwas überrascht von der kämpferisch starken Leistung des Gegners, verlor man doch gleich mal den ersten Satz. Nagut, passiert. Langsam fanden wir wieder in unser gewohntes Spiel und so konnte man die folgenden 2 Sätze mehr oder weniger klar für sich entscheiden. Dann der vierte Satz, wie so oft hätte man alles klar machen können und scheiterte. An dieser Eigenschaft sollten wir arbeiten, bedenkt man, dass die Fußballfans am Vorabend schon einige Nerven lassen mussten. Was solls, so musste noch ein fünfter Satz her, welchen wir dann wieder mit 15:11 gewinnen konnten – nochmal gut gegangen.

Unterm Strich zählt der wichtige Sieg und die Erkenntnis, im Training vielleicht doch mal Aufschläge zu trainieren. 😉

2.Spieltag

Einheit Borna – Bad Boys 1:3 (19:25; 10:25; 25:22; 22:25)

Im zweiten Spiel der Saison fuhr man am Dienstag Abend in das gefühlt 200km entfernte Borna. Dank unserer Fahrer schaffte man es trotzdem pünktlich anwesend zu sein. Neue Passfotos gab es gleich dazu 😉 Vom Spiel erwartete man ein äußerst schweres Auswärtsspiel, da man die Qualität von Borna schon zur Endrunde sehen durfte! Dieses schwere Spiel wurde es dann auch…

…obwohl es gut los ging! Der erste Satz war lange umkämpft. Beide Teams versuchten anfangs ins Spiel zu kommen. Am Ende haben wir den Satz dann doch für uns entscheiden können. Dann der zweite Satz: Ich sage mal: Großes Kino! Ob Borna nun nicht rein kam oder wir es nicht zugelassen haben, wage ich nicht zu beurteilen. Was ich beurteilen kann, war die konzentrierte und starke Leistung unseres Teams. Es hat viel, ich möchte fast sagen alles funktioniert. Das sah schon fast nach Volleyball aus 😉 So konnte man den Satz mit 25:10 gewinnen! Aber es war nicht der Sieg des Spiels, sondern ausschließlich das 2:0 nach Sätzen… Denn dann kam was kommen musste, der dritte Satz wurde natürlich abgegeben. Dies lag nicht daran, dass wir nicht mehr mitgespielt haben, sondern an der Tatsache, dass Borna auch Volleyball spielen kann! Es entwickelte sich sich ein schönes und spannendes Spiel, welches durchaus schön anzusehen war. Es hat wirklich Spaß gemacht! Mit diesem Spaß und ein wenig höherer Konzentration haben wir den vierten Satz dann auch wieder gewinnen können! Unterm Strich: zweiter Sieg und eine Menge Spaß – So kann es weiter gehen!

Vielen dank an Thomas, Katrin und Ina für die tolle Unterstützung!

3.Spieltag

Bad Boys – Kleeblatt  3:0 (25:8; 25:16; 25:14)

3. Spieltag – 3. Sieg! Am dritten Spieltag der Saison konnte man einen klaren Sieg gegen die Kleeblätter einfahren!

Zum Spiel ist nicht viel zu sagen. Schon den ersten Satz konnte man klar für sich entscheiden. Die Kleeblätter kamen dabei überhaupt nicht ins Spiel und mussten sich Pommis Aufschlagserien geschlagen geben. Ich habe nicht mitgezählt, aber gefühlt hat er die 25 Punkte nur durch seine Aufschläge gemacht. Danach war der Gegner gebrochen und man hat das Spiel mit guter Leistung runtergespielt. Besonders hervorzuheben ist allerdings, dass man wohl das erste mal in dieser Saison 3 Sätze konstant stark gespielt hat, ohne wie gewohnt im 3. Satz nachzulassen! Klasse Leistung!

Nach dem Spiel war die Freude über den ersten „zu null“ Sieg groß und man freute sich auf das anstehende Pokalspiel gegen Gandhis Enkel.

4.Spieltag

VSG 2000 – Bad Boys  2:3 (25:23; 23:25; 25:20; 18:25; 2:15)

Nächster Sieg – weiterhin ungeschlagen! Auch im vierten Spiel der Saison konnte man einen Sieg einfahren. Aber, knappes Ding…

Von vorne: Der erste Satz ging eigentlich gut los. Die ersten Punkte konnte man für sich entscheiden und somit sofort in Führung gehen. Doch irgendwie hielt diese nicht lange an. Auf einmal funktionierte nicht mehr viel. Die Annahme kam nicht mehr wirklich nach vorne und im Angriff musste man sich oft dem starken Block des Gegners geschlagen geben. Hier haben wir definitiv zu lange gebraucht, um uns wieder zu fangen. So ging der erste Satz doch gleich mal verloren. Diese kleine „Krise“ zog sich bis zur Mitte des zweiten Satzes hin, als man beim stand von 13:7 (für VSG) plötzlich aufwachte! Diesen Satz noch zu drehen war vielleicht der entscheidende Punkt für den weiteren Verlauf! Auch wenn der dritte Satz verloren ging, merkte man, dass wir wieder im Spiel waren. Es war ein hart umkämpfter Satz, den man auch einfach mal verlieren darf. Gut für uns, es war doch tatsächlich noch eine kleine Steigerung drin, die uns zum Sieg im vierten Satz führte! Jetzt hat wieder alles funktioniert und man konnte seine eigenen Stärken ausspielen. Hm, 2:2 – Tie-Break. Immer unschön. Was dann passierte war so ehrlich gesagt nicht zu erwarten. Lange Rede kurzer Sinn, Martin und Matze haben mit ihren Aufschlägen dafür gesorgt, dass der Rest eigentlich nur noch als stiller Beobachter auf dem Feld stand. Klarer Sieg zu zwei! Nicht schlecht.
Ein Satz vielleicht noch zu der netten Frau, die dafür verantwortlich war die Punkte gerecht zu zählen. Ich möchte ausdrücklich erwähnen, dass ich unter keinen Umständen Unsportlichkeit unterstellen möchte, aber was da los war, hat die Freude an dem sonst rundum tollen Spiel etwas genommen. Einmal ist keinmal, aber… nagut, ich belasse es dabei. In Ordnung war es aber nicht! Aber was soll’s, gewonnen haben wir!

Somit konnte man sich am Ende über den dann doch verdienten Sieg freuen, auch wenn es am Anfang ehrlich gesagt nicht immer so aussah. Jedoch hat man es geschafft, immer an sich zu glauben und die Stimmung hochzuhalten, auch in Phasen, in denen es nicht gut lief! Selbst unser Matze war in seinem Abschiedsspiel über die komplette Spieldauer gut gelaunt und diente als Motivator, selbst wenn wir seine Zuspiele der Reihe nach nicht verwandelt haben. Das war auch nicht immer so, Kompliment an die ganze Mannschaft!

So, time to say goodbye! Im Namen aller Vereinsmitglieder möchten wir uns bei Matze verabschieden, der sein vorerst letztes Spiel im Trikot der Bad Boys bestritten hat. Leider sind die beruflichen Wege nicht immer kompatibel mit dem Sport. Ich denke aber, wirklich weg wirst du nie sein, denn die Art, wie wir mittlerweile Volleyball spielen, haben wir zu gr0ßen Teilen dir zu verdanken. Du bist immer wieder ein gern gesehener Gast und wer weiß, vielleicht zieht es dich ja früher oder später wieder nach Leipzig! Die Vereinssuche sollte dann nicht zu lange dauern!

5.Spieltag

Bad Boys – Lindenthal  0:3 (15:25; 14:25; 23:25)

Das Warten hat ein Ende. Nach 24 Ligaspiel Siegen in Folge kamen wir am 5. Spieltag in den Genuss, auch mal verlieren zu dürfen! Endlich!
Aber auch dafür mussten wir hart Arbeiten. Nachdem wir es endlich geschafft haben, unseren Zuspieler raus zu schmeißen, mussten wir eigentlich nur noch 4 Spieler in den Urlaub schicken. Unser Kapitän hat sich extra für diesen Erfolg das Sprunggelenk gebrochen, als er „fremd“ trainierte. Das nenne ich Einsatz! Unter diesen fabelhaften Umständen kam es uns gerade Recht, dass die neuen Zuspieler auch endlich mal als Mittelblocker agieren  durften! Die Vorzeichen waren Perfekt. Leider haben die verbleibenden Spieler nichts verstanden! Sie haben alles gegeben, gut gespielt und nichts unversucht gelassen, trotzdem zu gewinnen. Sehr traurig. Gott sei Dank ist dies nicht gelungen. Wäre ja auch gelacht gewesen, wenn wir es wieder nicht geschafft hätten. Aber es hat auch viel funktioniert. Aufschläge ins Netz oder ins Aus zu schlagen, haben wir nahezu perfektioniert. Großes Lob!
Genug der Worte, es ist ja gut gegangen. Wir haben endlich verloren, obwohl es schade war, dass wir uns so gewährt haben. Leider geht die Welt nicht unter und wir können immer noch Lachen. Blöd!
Schade für Lindenthal, die nun seit 5 Spielen auf eine Niederlage warten. Aber ich bin mir sicher, sie schaffen es auch noch! Kopf hoch!

Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten 😉

Danke an die Hurricane’s, die als Schiedsrichter eingesprungen sind und sich viel Genöle anhören mussten. Ihr wisst ja wie das ist. 🙂

 6.Spieltag

TSV Wahren – Bad Boys 2:3 (25:23; 25:15; 22:25; 11:25; 13:15)

Es war nicht lustig, als immer noch verletzter Kapitän zuzuschauen! Aber was solls – es hat funktioniert! Allerdings mit viel Kampf, Moral und viiiielen Baustellen!
Zu einer für – nicht nur Volleyballer, sondern auch Familienmenschen – relativ ungewohnten Uhrzeit (19 Uhr), traf man sich am Montag Abend zum Auswärtsspiel beim TSV Wahren. Nach den zwei letzten Niederlagen, die uns tief getroffen haben ;), war die Anspannung vor dem Spiel ungewöhnlich hoch, trotz im Vergleich endlich wieder einer stärkeren Besetzung! Dies war zunächst allerdings nicht zu spüren. Den ersten Satz brauchen wir, wie gewohnt, zum warm werden, da auch die Zeit zum einspielen äußerst kurz war. Das man diesen allerdings auch verlieren kann, war uns neu :). Wie man den zweiten Satz wie im Tal der Ahnungslosen spielt, ist nicht zu erklären! Gott sei Dank waren wir mit vielen Auswechselspielern bestückt, um auf Defizite zu reagieren. Aber hey, schließlich wurde es irgendwann 20 Uhr und wir Gewöhnungstiere waren wieder im „Volleyballmodus“. Den dritten, bzw. unser erster Satz, in dem wir endlich zu unseren Spiel gefunden haben, konnten wir dann gewinnen. Zwar war noch nicht alles überragend, aber die wichtigen Punkte gehörten uns! Jetzt hatten wir den TSV da, wo wir ihn haben wollten. Im vierten und dem mit Abstand besten Satz, konnten wir mit Aufschlagserien und Angriffsserien den TSV Wahren unser wahres Gesicht der Bad Boys zeigen. Juhu – endlich wieder Tie-Break! Da wir noch nie einen solchen verloren haben, war uns klar, dass wir auch diesen gewinnen werden! Leider hatten das einige nicht verstanden und fingen an Richtung Mekka zu beten. Nach einen gefühlten 6:0 Rückstand (dem war allerdings nicht so) besann man sich und zog auf die Siegesstraße zurück. So gewann man am Ende doch verdient mit viel Kampf und Moral am sechsten Spieltag gegen den TSV Wahren.
Was bleibt festzuhalten? Wir sind in der Lage auch ein 2:0 Rückstand, mehr oder weniger ohne Probleme, noch zu gewinnen! Darauf können wir Stolz sein. Das zeigt, dass wir eine geschlossene Einheit sind und noch nicht an unsere Leitungsgrenze angekommen sind.

Ein kleines Sorry an Ulf, ich hätte dich gerne auch spielen gelassen, aber leider ließ es der Spielverlauf nicht zu, aber wir sind froh das wir dich haben.

Danke an Ina, Marina, Katrin und Olga (&klein Olga) für die lautstarke und durchgängige Unterstützung. Ihr habt großen Anteil, als „Bad Girls“, an diesem Erfolg!

Euer Kaptän und Schriftführer Bambi, welcher mit Pistole im Rücken dies hier niederschreiben  musste.

 7.Spieltag

Bad Boys – Einheit Borna 3:1 (25:22; 17:25; 25:23; 25:19)

7. Spieltag – 6. Sieg! Dank FAST vollständig angetretener Mannschaft konnte man den „Lindenthal-Besieger“ besiegen! 11(!) voll motivierte Spieler trafen sich am Mittwoch Abend ein, um den 6. Sieg der Saison zu feiern – soviel wie nie zuvor diese Saison. Dieses außergewöhnliche Ereignis nutze man gleich, um ein aktuelles Mannschaftsfoto aufzunehmen, welches sich mit Sicherheit in naher Zukunft auch auf der Homepage zeigen wird!
Aber zum Spiel: Das es nicht leicht wird, war allen klar. Daraus resultierend war man jedoch motiviert und konzentriert. Dies war auch im ersten Satz sofort zu sehen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe in dem um jeden Punkt hart gekämpft wurde. Viele Ballwechsel dauerten gefühlte Stunden. Im ersten Satz waren es allerdings wir – die häufiger einen Punkt am Ende des Ballwechsels bejubeln durften. Das änderte sich allerdings im 2. Satz. Das Spiel änderte sich kaum, es waren immernoch Kleinigkeiten die über Sieg oder Niederlage entschieden haben. Dazu kamen 3 – 4 blöde Fehler und zack – der Satz ging verloren. Ärgerlich aber mit Sicherheit nicht unverdient. Aber es waren gerade diese wenigen Fehler die es galt abzustellen, um den Sieg einzufahren. Dies taten wir dann auch. Es war ein Spiel, dass mit Sicherheit nicht nur Spaß gemacht hat zu spielen, sondern auch anzuschauen. Hoffe ich zumindest für die zahlreichen Zuschauer. Danke an dieser Stelle für eure, wieder mal, klasse Unterstützung! Aber weiter im Text. Die blöden Fehler haben wir weggelassen und uns auf die ein oder andere Eigenart von Borna eingestellt. Ein Beispiel dafür waren brutal kurze Aufschläge. So stellte sich die Annahme Reihe teilweise schon an die 3 Meter Linie. Wer vermutete, dass nun ein langer Aufschlag kommt, hat sich getäuscht. Gut für uns 😉 Auch war es positiv zu vermerken, dass unser Zusammenspiel mit dem neuen Zuspieler immer besser wird. Schließlich ist es kein Geheimnis, wenn die Zuspiele passen – läuft das Spiel. Und das war an diesem Abend der Fall. Mit dieser Leistung schafften wir es dann, den 3. und 4. Satz zu gewinnen und somit das Feld als Sieger zu verlassen. An diese Leistung können wir anknüpfen um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. So ist auch der Aufstieg wieder ein realistisches Ziel. Aber immer langsam. Jetzt können wir uns erstmal über diesen Sieg freuen und uns auf die nächsten Spiele vorbereiten. Denn verbessern kann man immer noch einiges 😉
Nach dem Spiel gab es dann noch eine „Antrittskiste“ Bier von Marco – welche den Abend entsprechend abrundete. Danke dafür! Danke auch an die Schiedsrichter, die eine top Leistung zeigten und selbst Stellungsfehler sofort bestraften. Auch das ist ein Zeichen, auf welchen Niveau wir uns mittlerweile befinden. Soweit so gut – schöne Restwoche an alle, freut euch noch ein wenig über den Sieg, denn ab nächste Woche geht es aber wieder in die Vorbereitung für die nächsten Spiele – denn wir haben noch ein Ziel…

8.Spieltag

Kleeblatt – Bad Boys  2:3 (27:25; 17:25; 25:23; 11:25; 7:15)

Happy Birthday Jörg – nach dem Spiel wird aber noch gefeiert! – „Jaja – ich gebe einen aus“. Ein Abend bei den Gastgebern T&K wurde geplant und man freute sich mal wieder zusammen zu sitzen und etwas zu trinken. Achso, vorher war ja noch das Spiel – fast vergessen. Also fahren wir schnell zu den Kleeblättern und und fahren den nächsten Sieg ein.. Naaaaja – der Sieg wurde eingefahren, aber die Länge des Spiels war doch relativ Sinnlos.
Zum Spiel: Um mal wieder etwas Abwechslung in die Routine zu bringen, entschieden wir uns für ein anderes System. Nicht im gewohnten Läufer sondern mal wieder mit 2 Zuspielern (Thomas & Katrin) wollten wir einmal mehr unsere Flexibilität unter Beweis stellen. So starteten wir in den ersten Satz. An der Leistung war wenig zu bemängeln und es entwickelte sich ein munteres Spiel. Es ging hin und her und jeder Mannschaft gelang es, sich während des Satzes sich kurz abzusetzen. In der entscheidenden Phase jedoch, bewegten sich die Mannschaften Punkte bezogen auf den selben Stand. Leider ging der Satz verloren. Pech. Notwendig war es nicht, da die Leistung für ein Satzgewinn durchaus gegeben war. Was solls, war nur der erste Satz. Um wieder zur Routine zurück zu kommen, wechselte man im zweiten Satz wieder ins gewohnte Läufer System. Nach kurzen Startschwierigkeiten waren wir dann wieder im Spiel und zeigten den Kleeblättern das wir nicht gekommen sind um Geschenke zu verteilen. 25:17 Satzgewinn. Na los, weiter so und dann schnell zur Geburtstagsrunde. Zwar lief immer noch nicht alles Perfekt aber man konnte sich auch im dritten Satz absetzten. So erarbeiteten wir uns eine 23:17 Führung. Warum ich das erwähne?, Weil wir in diesen Satz kein einzigen Punkt mehr holen konnten! Ja, im Ernst! Es war ein verrückter Satz, in dem wir uns nicht nur unendlich Blöd anstellten, sondern der Schiri nicht nur Blind (wie vorher schon), sondern auch klare Fehlentscheidung getroffen hat. Nach dem Block, darf der Blockspieler noch mal Spielen, ich weiß, ne ganz verrückte Regel. Nach Aufklärung gab es fairer Weise Nullball. Unser, bei diesem Ballwechsel eroberter Punkt war trotzdem weg. Und wer dachte, das pfeift der nicht nochmal, hat sich auch geirrt. Unglaublich, selbst für die Hobbyliga. Aber dem Schiri auch nur ein Prozent Schuld an der Tatsache zu geben, dass wir diesen Satz nicht gewinnen konnten, haben wir eindeutig nicht nötig. Jeder der gerade vorne stehenden Angreifer, hatte mindestens 2 mal die Chance, den Punkt zu holen! Klar waren alle aufgebracht und Sauer auf die Pfeife, ääh den Herren mit der Pfeife, aber so cool müssen wir da einfach bleiben. Das war wahnsinnig unnötig. 2:1 Rückstand. Kurze Ansprache vom Kapitän, den Schiri ausblenden, aufs eigene Spiel konzentrieren – klare Punkte machen. 3 mal tief durchgeatmet und ab ging es in den vierten Satz. (Ja Thomas, es war erst der vierte Satz, auch wenn du der Ansicht warst, wir befinden uns bereits im Tie-Break). Also, Schiri ausgeblendet, auf sich konzentriert und Vollgas! 25:11 und 15:7 – Fertig! So und nicht anders sollte es laufen! Nagut was solls – zwei Sätze Sinnlos abgegeben aber trotzdem gewonnen. Gut, ehrlich gesagt, hatte man nie das Gefühl, dass man nicht mit drei gewonnen Sätzen die Halle verlässt.
Nach dem doch langen Sport Abend ging es dann endlich zu T&K um Jörgs Geburtstag, der zeitlich jedoch bald zuende war, noch ein wenig zu feiern! Vielen Dank für Speis und Trank 😉 Unterm Strich haben wir gewonnen und haben in der Liga weiterhin alles selbst in der Hand. Soweit ist also alles in Ordnung! Jetzt geht der Spielbetrieb allerdings erst mal in die Weihnachtspause! Im Jahr 2014 heißt es dann also weiter – Mission Aufstieg!

9.Spieltag

Bad Boys – VSG 2000 3:0 (25:12; 25:11; 26:24)

Das große Essen zu Weihnachten, die Alkohol Eskapaden am Silvesterabend, die Volleyball freie Zeit zwischen den Feiertagen – uns war NICHTS anzumerken! Wer hätte das gedacht! Ein guter Start ins Jahr 2014. Mit einem deutlichen Sieg gegen VSG konnten wir unseren Tabellenplatz 1 treu bleiben und haben uns für die Endrunde qualifiziert! Wunderbar!
Da man im Hinspiel mit Mühe und Not gerade so einen 3:2 Sieg einfahren konnte, haben wir auch dieses mal ein schweres Spiel erwartet. Aber wir haben VSG keine Chance gelassen, uns erneut Schwierigkeiten zu bereiten. Diesen Part haben wir übernommen. Ab den ersten Punkt haben wir das Spielgeschehen bestimmt und das Spiel dominiert! Nicht nur starke Aufschläge, sondern auch eine spitzen Annhame haben dazu geführt, das wir in einen wunderbaren Spielfluss gekommen sind. Dies spiegelt sich in der Ergebnissen auch wieder. 25:12 und 25:11 – Zack! Großen Respekt. Danach war es ja fast klar, dass wir im dritten Satz wieder etwas nachlassen. Trotzdem konnten wir uns am Ende knapp durchsetzten und so endlich mal wieder ein 3:0 bejubeln! Auch wenn mal wieder nicht jeder gespielt hat, haben sich alle in den Dienst der Mannschaft gestellt und  die spielenden motiviert, aufgemuntert und angefeuert. Diese Mannschaftliche Geschlossenheit ist nicht selbstverständlich.
Ich denke ich bin nicht alleine mit der Meinung, dass das seit langem die beste Leistung war, die wir gezeigt haben. Jetzt gilt es, an diese Leistung im letzten und alles entschiedenen Spiel anzuknüpfen. Mit dieser Qualität, habe ich keine Bedenken, dass wir auch Lindenthal schlagen können und den Aufstieg perfekt machen werden! Ich glaube fest daran.
Danke auch an alle anderen Anwesenden die entweder das Schiedsrichter Team gestellt oder uns lautstark unterstützt haben.

10.Spieltag

Lindenthal – Bad Boys 3:2 (21:25; 23:25; 27:25; 25:12; 15:12)

Der letzte Spieltag der Saison, das große Finale – wir gegen Lindenthal. Die Ausgangslage war sehr gut bekannt. Der Gewinner steigt auf! Mit nicht weniger als diesen klaren Ziel fuhr man am Montag Abend nahezu vollständig nach Lindental, um den Aufstieg perfekt zu machen. Außerdem hatte man noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen, in welchem man mit großen Personalsorgen eine derbe 3:0 Klatsche hinnehmen musste! Motiviert bis in die letzte Haarspitze ging es dann also ins Spiel…
..und wie! Sofort hellwach und hoch konzentriert entwickelte sich ein spannendes und attraktives Volleyball Spiel. Es wurde sich nichts geschenkt und um jeden Ball gekämpft. Getragen von unseren extrem Lautstarken Fans konnten wir allerdings die Oberhand gewinnen und die entscheidenden  Bälle gewinnen. Leider konnten wir unsere größte Spezialität – druckvolle Aufschläge – nicht noch zusätzlich nutzen, da die Halle in Lindenthal, naja, sagen wir etwas kürzer geschnitten ist und man zum Aufschlag schon im Feld steht. Also musste alles andere Funktionieren. Annahme – Zuspiel – Angriff – Block – Feldabwehr… Was soll ich sagen – es hat funktioniert! So kam es, dass wir den ersten Satz dank eine klasse Leistung gewinnen konnten. Der zweite Satz war im Prinzip ein Spiegelbild des ersten. Klasse Volleyball – geile Spielzüge und am Ende haben wir gewonnen. Geil – 2:0 – noch ein Satz gewinnen und der Aufstieg ist geschafft. Eigentlich hat zu diesem Zeitpunkt niemand daran gezweifelt, das dieser Fall eintritt. Ich würde behaupten, nicht mal die Spieler von Lindenthal. (Ich möchte aber jetzt hier niemanden zu nahe treten). Aber, erst mal gewinnen. Wie? Am besten machen wir einfach genau so weiter. Das haben wir dann auch gemacht. Bis zum 22:18 für uns lief eigentlich alles nach Plan, man konnte die „A-Luft“ schon riechen…
Eigentlich würde ich den Bericht an dieser Stelle gerne beenden, da das Ergebnis über dem Bericht steht, weiß jeder was passiert ist. Aber gut, ich versuche das geschehene in ein paar Zeilen wiederzugeben. Aaaalso, 22:18 – das muss doch zu machen sein. Von wegen. Ich weiß nicht woran es lag. Wurden wir Nervös? Unkonzentriert? Überheblich? Zu Siegessicher? Irgendwas davon traf wohl auf jeden zu. Wir haben den Satz schließlich 27:25 verloren. OK – passiert. Einen Satz in Lindenthal zu verlieren ist nun alles andere als ein Beinbruch, denn auch Lindenthal wusste wie man Volleyball spielt und ihre Heimstärke ist auch uns bekannt. Egal, dann machen wir es halt im vierten Satz. Ähm, nein! Das Finale des dritten Satzes hat uns komplett aus der Bahn gehauen, jetzt funktionierte nichts mehr! Die Annahme hat selten die 3-Meter Linie überschritten – die Zuspiele gingen ins nirgendwo und wenn ein Angriff zustande kam, hat ein einzelner Blockspieler des Gegner gereicht um ihn abzuwehren. 25:12 – Das war eindeutig. Das jetzt auch Lindenthal wieder an einen Sieg glaubte brauche ich nicht zu erwähnen. Ab ins Tie-Breack – alles vorher geschehene ausblenden und einfach noch mal gas geben. Aber auch hier wollten wir nicht in Tritt kommen. Bis zum Stande von (ich glaube) 4:0 für Lindenthal hat wieder nichts funktioniert. Auszeit – kommt Leute, da geht noch was! Und Tatsächlich haben wir es, wenn auch mit etwas Wut und Aggression wieder geschafft heranzukommen. Aber es hat nicht gereicht. Am Ende war Lindenthal vielleicht auch etwas cooler und abgeklärter in ihren Aktionen und konnten uns so mit 15:12 besiegen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle zum Aufstieg!
So ganz begreifen was da passiert ist, konnten wir an diesem Abend noch nicht. Da führt man 2:0 und geht nicht als Sieger vom Platz. Sehr deprimierend. Ich habe nicht mit gezählt, aber : „Hätten wir doch diesen blöden dritten Satz einfach geholt“ war die Quintessenz des Abends! Trotzdem, wir haben gegen einen starken Gegner ein tolles Spiel geboten und müssen uns nichts vorwerfen – es sollte halt einfach nicht sein. An anderen Tagen gewinnen wir dieses Spiel 3:0. Montag nicht.
Jedoch ändert dieses Spiel nichts daran, dass wir eine klasse Saison gespielt haben. Es ist nicht zu übersehen, dass wir immer besser werden und mit unserer Leistung noch lange nicht am Ende sind. Wir sind in einer starken Liga zweiter geworden und haben uns so zum dritten mal in Folge für die Endrunde qualifiziert! Da sehen wir Lindenthal wieder und da werden bekanntlich nur 2 Sätze gespielt 😉

Also Bad Boys – Kopf hoch! Nächstes Jahr greifen wir wieder an! 

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